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Von der Rostlaube zum flotten Drahtesel

Praxisklassenschüler der Mittelschule Gersthofen reparieren Fahrräder für die Familenstation

Die Sonne kitzelt in der Nase, die warmen Temperaturen locken  raus ins Freie, das Auto darf mal Pause machen, denn nun ist wieder Radfahrzeit!
Doch Vorsicht – nach der Winterzeit ist meist nicht nur die Kondition etwas eingerostet, auch die Drahtesel überstehen die jahreszeitliche Zwangspause nicht immer unbeschadet. Platte Reifen, quietschende Bremsen,  ein wackliger Sattel  oder kaputte Lichter machen aus dem gemütlichen Radausflug schnell einen oft nicht ungefährlichen Spießroutenlauf.
Eine praktische Idee hierzu hatten sich nun die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Gersthofen im Rahmen ihres Praxisunterrichts ausgedacht. Bereits im Oktober hatten sich die Mädchen und Buben dafür ausgesprochen, sich sozial zu engagieren. Die Wahl fiel auf die Gründung einer Fahrradwerkstatt, in der  alte Räder aus dem Fundbüro der Stadt Gersthofen wieder fit für den Gebrauch gemacht werden sollten. Nach der Absprache mit der Stadt Gersthofen und der  Organisation eines Fahrradmonteurs zur Unterstützung reparierten und werkelten die Schülerinnen und Schüler an drei Vormittagen und restaurierten dabei acht Fahrräder, die im Anschluss an Frau Hoyer von der Familienstation übergeben wurden. Die wieder sicheren und gebrauchsfähigen Fahrräder sollen nun an sozial bedürftige Bürger weitergegeben werden.