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Tag der offenen Tür am der MS Gersthofen

Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“

Rund 700 Schülerinnen, Schüler und Lehrer freuten sich zusammen mit Projektpatin Tina Schüssler über die Auszeichnung „Schule mit Courage, Schule ohne Rassismus“.

Am Tag der offenen Tür erhielt die Mittelschule Gersthofen das Prädikat „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“. Im Bild von links: Schulleiterin Sigrid Puschner, Schülerinnen Magdalena, Julia und Jennifer, Bürgermeister Michael Wörle, Schulpatin Tina Schüssler und der Landesvorsitzender des Projekts Michael Sell.

Die Schulband unter der Leitung von Christoph Zwiener umrahmte den Aktionstag im Dauereinsatz.

Das Treppenhaus gewährte viele Einblicke in die vielen Aktionen am Tag der offenen Tür.

Fachkundige Einsatzbereitschaft beim Tag der offenen Tür zeigten die „Schulsanis“ Luka, Max und Florian.

Hüseyin führte durch die Bilderausstellung zweier fünften Klassen.

Kulinarisch versorgt wurden die Gäste beim bayerischen Buffet der siebten Klassen.

Auch die Organisation „Gersthofen ist bunt“ war vertreten und ließ eine Auswahl von neuen Logos prämieren.

Schülersprecher Görkem Binay hatte die Idee zur Bewerbung beim Projekt „Schule mit Courage, Schule ohne Rassismus“.

Die Schülerin Kathy hatte für die Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ einen eigenen Song komponiert und vorgetragen.

Das Theaterstück „Händlerin der Worte“ sorgte für nachdenkliche und humorvolle Unterhaltung.

Was bedeutet Courage? Mit ihren Antworten darauf gestalteten die Besucher des Tags der offenen Tür den Baum der Courage.

Wenige Monate ist es alt, das neue Schulgebäude der Mittelschule Gersthofen. Nun bekamen beim Tag der offenen Tür auch Eltern und interessierte Bürger die Gelegenheit, sich von den Räumlichkeiten und den Tätigkeiten der Kinder und Jugendlichen ein Bild zu machen. Ein vielfältiges Programm, von Schülern und Lehrern zusammengestellt, luden die Besucher zum Mitmachen und Zuschauen ein. So boten beispielsweise Theaterstücke, Spiele, Quiz- und Prüfungsfragen, zahlreiche Auftritte der Schulband oder ein Buffet mit bayerischen Köstlichkeiten einen Einblick in das vielfältige Arbeitsspektrum der Schule.

Vielfalt! Auch die Gersthofer Mittelschüler verdienen dieses Prädikat, denn die unterschiedlichen Herkunftsländer oder Religionen der Mädchen und Buben prägen schon seit langem erfolgreich das gemeinsame Schulleben. Ein Anlass für die Bewerbung um die Aufnahme am Projekt „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“, so dachte sich der Schülersprecher Görkem Binay. „In Zeitschriften und der Öffentlichkeit erscheinen Tipps über Kosmetik häufiger als die Frage, wie denn verschiedene Nationen oder Glaubensgemeinschaften miteinander umgehen sollten. Dabei ist dies doch die wichtigste Frage der Menschheit“, so Binay während seiner Rede vor rund 700 Schülerinnen, Schülern, Lehrern und Gästen des Aktionstags. Also hatten sich die Kinder und Jugendlichen in der Vergangenheit in zahlreichen Aktionen den Themen „Rassismus und Zivilcourage“ angenommen und auf diese Weise die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage erhalten“. 1700 Schulen seien bei dieser Organisation bundesweit bereits registriert, so der Landesvorsitzende Michael Sell bei der offiziellen Verleihung des Titels am Tag der offenen Tür. Die Boxweltmeisterin Tina Schüssler aus Neusäß war vor kurzem als Patin für dieses Projekt gewonnen worden. Schulleiterin Sigrid Puschner zeigte sich stolz darauf, dass sich das Schulentwicklungsteam diesem Thema angenommen hatte. Auch Gersthofens Bürgermeister Michael Wörle pflichtete ihr bei: „An unserer neuen Schule haben Diskriminierung und Rassismus keinen Platz“.