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Sie schaffen es – aber nicht ohne die Eltern

Jobbörse mit regionalen Betrieben an der Mittelschule Gersthofen

Normalerweise läuten für die  Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Gersthofen freitags um dreizehn Uhr die Glocken ins Wochenende. Doch an diesem Freitag, dem Jobbörsenfreitag, warteten auf die Jugendlichen der achten und neunten Jahrgangsstufe sowie der M- und VOR-Klassen fünfunddreißig Vertreter regionaler Betriebe, Berufsschulen, Berufsberatungsstellen, Fachakademien, der Bahn, Kindergärten und Vertreter der Bundeswehr, um bei Fragen rund um Bewerbung und  Ausbildung mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Im Unterricht hatten sich die Mädchen und Buben auf diesen Tag vorbereitet, sich mit Berufsbildern auseinandergesetzt oder Betriebe erarbeitet, bei denen sich das erstrebte Berufsziel realisieren lässt. 

Schon die Eröffnung der Veranstaltung ließ einen informativen Nachmittag erwarten. Interessiert lauschten die Mädchen und Buben auf den Etagen des offenen Foyers der neu erbauen Mittelschule den Worten von Konrektor Rainer Hölzl, der den Anwesenden den Ablauf der Veranstaltung erklärte: Während dreier, zuvor ausgewählter Vorträge sollten sich die Jugendlichen mit dem Berufsbild ihres Traumjobs vertraut machen und Kontakte zur Arbeitswelt knüpfen. Mit beachtlichem Interesse waren die Schülerinnen und Schüler bei der Sache, notierten Stichpunkte zum Betrieb und zur Ausbildung, stellten Fragen oder informierten sich in den kurzen Zwischenpausen an weiteren Firmenständen im Eingangsbereich. Die Vertreterinnen und Vertreter der Firmen zeigten sich angetan. Jedoch, so die Stimmen in der abschließenden Nachbesprechung, reicht es nicht, dass nur die Jugendlichen im Kontakt zu den Betrieben stehen. Die Eltern, so die einhellige Meinung, müssen während der Berufsfindung ihr Kind unbedingt begleiten.